Von joomla zu WordPress

Die Basis für die Webseite mit WordPress ist gelegt. Die Installation geht recht problemlos und zügig vonstatten. Die Zugangsdaten für die Datenbank werden benötigt und nach ein paar Sekunden läuft alles. Im Vergleich zu joomla fühlt sich alles etwas flüssiger und moderner an. Mal sehen wie sich das so auf Dauer weiter gestaltet.

Basis Funktionalität

Alles was man für den Anfang braucht ist einfach zu erreichen. Wie für ein Blog System zu erwarten war, ist es einfach einen ersten Eintrag zu erstellen. Fast genauso einfach ist es ein paar Seiten anzulegen und das Menu wird auto-magisch auch gleich mit aktualisiert. Selbst Hierarchien von Seiten kann man anlegen und es werden dafür auch gleich Untermenu Einträge angelegt. Die ersten Schritte waren in joomla deutlich mühsamer und es hat einige Zeit gebraucht vor da die Basisstruktur angelegt war.

Anpassungen

Je nach Theme kann man bei WordPress ein paar Einstellungen vornehmen und das Aussehen etwas anpassen. Wenn man etwas mehr möchte, scheint man gleich bei den kommerziellen Themes zu landen und kann gerne mal ab $30 im Jahr investieren. Meistens ist es dann gleich eine Club Mitgliedschaft, die einen Zugriff auf zig Themes gewährt. Das hilft mir auch nicht wirklich, denn ich wäre mit einem  passenden Theme schon ganz zufrieden.

Wenn man nicht vor css zurückschreckt, kann man ganz einfach ein Child Theme erstellen und die Anpassungen per css machen. Chrome ist da mit der „Untersuchen“ Funktion eine gute Unterstützung. Man braucht dafür nur das Minimum mit der styles.css.  Alle weiteren Dateien sind optional und die kann man für weitergehende Änderungen anlegen.

Unter joomla kann man das Aussehen weitgehend per backend konfigurieren, aber es duart auch geraume Zeit bis man da alles gefunden hat was man einstellen möchte. Am Ende landet man auch hier bei Anpassungen des Themes. Allerdings kann man hier nicht so schön Vererben und steckt dann mit den Änderungen in der Sackgasse. Updates von Original Theme bekommt man hier nicht mehr so einfach mit und kann sie übernehmen.

Bedienbarkeit

Unter WordPress läuft die ganze Bedienung wesentlich intuitiver und flüssiger. Allein der Medien Manager wirkt wie aus einer anderen Welt. Man kann einfach Bilder hochladen, Resize machen und in den Text einbetten. Ebenso ist ein Lightbox Effekt ganz einfach mit dabei. Einfach aus das Bild klicken und es wird in groß angezeigt. Das gleich in joomla zu machen war ein gewaltiger Forschungsaufwand und es hat nach Updates immer wieder Probleme gegeben. Allein hier hat sich der Umstieg schon mehr als gelohnt.

Performance

So ein normaler Webspace Provider ist ja nicht unbedingt für Performance bekannt und bei den joomla Webseiten kam es immer mal wieder zu ein paar Gedenksekunden bevor die Seite  dargestellt wurde. Ich habe keine Benchmarks durchgeführt, aber subjektiv ist WordPress erheblich schneller, obwohl ich kein Cching Plugin installiert habe und es unter joomla immer aktiv war.

Fazit

Sicherlich ist die CMS Funktionalität unter WordPress etewas eingeschränkter als unter joomla, aber für meine Bedürfnisse ist es wesentlich einfacher zu bedienen und dazu noch deutlich schneller. Ein Umstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wenn umfangreichere Anpassungen notwendig sind, muss man auf beiden Systemen ind css und html einsteigen. Da sehe ich auch noch keinen Nachteil.

Mal sehen wie sich das so auf lange Sicht bewährt.

 

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